Mit ziviler Konfliktbearbeitung gegen Terror, Krieg und Gewalt!


 
 
Dienstag, 7. Mai 2002
 19.00 Uhr
GEW-Saal, Schwanalle 27-31

mit 

Christine Schweitzer (nonviolent peaceforce)
Reinhard J. Voss (Generalsekretär Pax Christi)

Zunehmend erleben wir, daß Militärs, welche zur Kriegsführung ausgebildet sind, ensandt werden, um irgendwo in der Welt den Frieden zu bewachen. Aktiven der Friedensbewegung erscheint dies unlogisch, falsch und wenig erfolgversprechend. Aber was denn dann - können wir denn bei Krieg und Völkermord einfach nur zusehen?

M.K. Gandhi hoffte auf Friedensbrigaden, welche nicht aus Soldaten, sondern aus in Gewaltfreiheit geschulten Freiwilligen bestehen sollten. Aber Konzepte gewaltloser Intervention gegen Kriege und militante Krisen sind schon viel länger ein Traum friedensaktiver Menschen. Einen ersten großen  Erfolg gab es schon in der Antike (Frauen von Athen).

Aber ist die Idee, daß verstrittene Menschen miteinander auskommen können, ohne daß andere mit dem Gewehr in der Hand auf sie aufpassen müssen, nur eine idealistische Utopie ode bestehen hier konkrete Chancen? Wie sehen die Konzepte aus? Gibt es schon praktische Erfahrungen un Ansätze?



 

Veranstalterin: Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg"

(In der Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg" sind u.a. folgende Organisationen Mitglied: AK Marburger WissenschaftlerInnen für Friedens- und Abrüstungsforschung, Assoziation marxistischer Studierender, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Marburg, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Marburg, Marburger (Friedens-)Forum, Pax Christi, Radio Unerhört Marburg)