Für Solidarität und globale Gerechtigkeit
Keinen Krieg im Irak
Weltweiter Aktionstag am 26. Oktober 2002 — auch
in Marburg
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Samstag, 26. Oktober 2002 11 Uhr ab Stadthalle Kundgebung: Augustinertreppe, um 5 vor 12 Uhr |
Die Kriegsvorbereitungen der US-Regierung gegen den Irak laufen auf Hochtouren, und Präsident Bush hat dafür freie Hand vom Kongreß erhalten. Bis jetzt gibt es aber nicht einmal Beweise für die von den USA vorgebrachten Begründungen, das räumt sogar die CIA ein. Ein weiterer Krieg gegen den Irak hätte verheerende Auswirkungen für die leidgeprüften Menschen dort und für die gesamte Region.
Gegen diese Politik von Bush rührt sich unser Widerstand — auch in den USA! Unter dem Motto „Nicht in unserem Namen!“ melden sich immer mehr US-Bürger zu Wort und gehen auf die Straße. Als neuen Höhepunkt plant die amerikanische Antikriegsbewegung Aktionen am 26. Oktober in Washington und San Francisco.
Wir schließen uns an. Das verbale Nein der Bundesregierung zu einem Irak-Krieg steht im krassen Gegensatz zu ihrer tatsächlichen Politik:
- weiterhin sind deutsche Truppen in Kuwait, Jugoslawien, Afghanistan, am Horn von Afrika stationiert;Es darf keinerlei Unterstützung der Bundesrepublik für einen Krieg im Irak geben.
- weiterhin wird der „Verteidigungs“-haushalt erhöht;
- weiterhin wird die Bundeswehr zu einer weltweit kriegsfähigen Armee ausgebaut.
Wir fordern:
Redebeiträge von:
Veranstalterin: Marburger Friedensinitiative "Nein
zum Krieg"
(In der Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg" sind u.a. folgende
Organisationen Mitglied: AK Marburger WissenschaftlerInnen für Friedens-
und Abrüstungsforschung, Assoziation marxistischer Studierender, Deutsche
Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Marburg,
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Marburg, Marburger (Friedens-)Forum,
Pax Christi, Radio Unerhört Marburg)