Nachhaltig gegen Krieg wirken
Perspektiven für die Friedensarbeit in Deutschland
[Email des 'Netzwerk Friedenskooperative' vom 12.6.2002, DFG-VK Marburg]
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bis Sonntag, 30. Juni 2002 mittags in Bielefeld, Jugendgästehaus, Herrmann-Kleinewächter-Str. 1 |
Das JGH (Tel. 0521/5 22 05-0) liegt in der Stadtmitte.
PKW: A 2 bis Bielefeld-Zentrum. Bahn (IC/ICE-Halt):
Hbf Bielefeld, Straßenbahn Linie 3, Richtung Stieghorst,
Haltestelle August-Schröder-Str.
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
es gibt bei den Aktiven große Bedürfnisse nach gemeinsamer Reflexion über die Perspektiven von Friedensbewegung und Friedensarbeit und auch viele Anfragen und Anforderungen, unabhängig von Aktionskonferenzen und -planungen einen intensiven Kommunikationsprozess auf Bundesebene für Interessierte aus aktiven Gruppen anzubieten und zu moderieren. Um diese Bedürfnisse aufzugreifen, lädt ein Kreis von Persönlichkeiten aus Friedens- und globalisierungskritischer Bewegung zum Treffen in Bielefeld ein. Nach vielem Hin- und Her haben wir uns für diese 2-tägige Veranstaltungsform entschieden, um intensive Reflexion und Debatte ohne Zeit- und Aktionsdruck zu ermöglichen. Die Erfahrungen der letzten größeren Aktionen wie z.B. zum Bush-Besuch werden sicherlich in die einzelnen Punkte einfließen, es soll aber kein Auswertungs- Treffen sein.
Zu den Themen der vorgeschlagenen Tagesordnung sind Impulsreferate vorgesehen,
es bleibt genug Raum für gemeinsame Diskussion. Alle Teilnehmenden
sind gebeten, zusätzlich zu ihren Diskussionsbeiträgen Informationen
zu eigenen Kampagnen und Vorschlägen in geeigneter Form für eine
"Informationsbörse" mitzubringen.
Tagesordnung (Vorschlag)Samstag den 29. Juni 2002
14.00 Uhr
Ankunft und Kaffee/Tee
15.00 Uhr
Begrüssung
15.15 Uhr
Ein Problemaufriß zur Einführung: Stell Dir vor, sie machen
Krieg, und nur wenige empören sich darüber o d e r die Frage
nach der Möglichkeit, nachhaltig für Frieden zu wirken
15.30 - 18.30 Uhr
Die psycho-soziale Situation der `Zivilgesellschaft` und Motive der
Rechtsentwicklung in ihrer Bedeutung für die Friedensarbeit sowie:
Friedensbewegungen als Teil der Protestkultur zwischen Verunsicherung,
Aufbruchstimmung und Resignation - Berührungspunkte und Abgrenzungen
zwischen den verschiedenen Protestbewegungen
18.30-19.30 Uhr
Abendbrot
19.30 - 21.00 Uhr
Stärke aus der Vielfalt? Was trennt und vereint die verschiedenen
Spektren der Friedens- und Anti-Kriegsbewegung?
Sonntag, den 30.6.2002
9.00 Uhr
Der feministisch-weibliche Blick: Ist die Friedensbewegung ein Männerbund?
9.30 Uhr
Vorschläge und Projekte aus der Friedensbewegung für nachhaltig
mobilisierende Friedensarbeit und Aktionen
10.00-10.30 Uhr
Kaffee/Tee-Pause
10.30 Uhr
Beratung über wichtige, weiter zu verfolgende Arbeits- und Motivierungsansätze
sowie Kooperation zwischen den aktiven Gruppen
11.45 Uhr
Verabredungen und Versuch einer Zusammenfassung der Tagung
12.30 Uhr
Mittagessen und Schluß der Konferenz
Hinweis: Es gibt im Haus die Möglichkeit, im Anschluss gemeinsam
das Endspiel der Fußball-WM zu sehen.
Einführende Texte und die Liste der angemeldeten TeilnehmerInnen werden diesen in der Woche vor Beginn der Konferenz zugesandt. Auch zur Tagesordnung können bis dahin noch Anregungen / Änderungen aufgenommen werden. An der Initiierung der Konferenz waren u.a. beteiligt: Andreas Buro (friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie), Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim Versöhnungsbund), Paul Russmann (Geschäftsführer Ohne Rüstung Leben), Reinhard Voß (Generalsekretär Pax Christi), Jan Gildemeister und Siegfried Menzel (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden), Matthias Jochheim und Frank Uhe (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung - IPPNW), Konrad Tempel (Vorsitzender des Bund für Soziale Verteidigung), Robert Hülsbusch (Bundessprecher DFG-VK), Barbara Müller (Forum Zivile Konfliktbearbeitung), Heiko Kauffmann (ehem. Sprecher Pro Asyl), Kurt Haymann und Werner Rätz (Koordinierungskreis Attac Deutschland), Kathrin Vogler (Geschäftsführerin Bund für Soziale Verteidigung), Renate Wanie und Uli Wohland (Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden), Mani Stenner (Geschäftsführer Netzwerk Friedenskooperative)
Die Konferenz wird mitgetragen vom Förderverein Frieden e.V. Bonn,
der Bertha von Suttner Stiftung der DFG-VK und dem
Sozialpädagogischem Bildungswerk Bielefeld.
Die Kosten für das Jugendgästehaus müssen wir als Tagungsbeitrag "umlegen". Der Tagungsbeitrag mit Übernachtung im Mehrbettzimmer und Vollpension wird etwa 32,- EURO betragen.
Hinweis: Einzelzimmer stehen im Jugendgästehaus leider nicht zur Verfügung. Dafür müsstet Ihr Euch ggf. in Bielefeld nach einer Pension/Hotel umsehen (www.bielefeld.de/de/ti/uebernachten/hotels/).
Herzlichen Gruss von Mani Stenner (Netzwerk Friedenskooperative)
Rückfragen und Koordination:
Andreas Buro (andreas.buro@gmx.de)
und Kathrin Vogler (k_vogler@muenster.de)
Bitte diesen Abschnitt bis zum 23.06.2002 zurücksenden
an: Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88
53111 Bonn
per Fax: 0228/692906
I-Mehl: friekoop@bonn.comlink.org
Name:
Adresse:
Tel./Fax:E-Mail:
aus Gruppe / Organisation:
Bitte ankreuzen:
( ) Ich melde mich verbindlich zur Strategiekonferenz am 29./30 Juni
2002 in Bielefeld an.
( ) Ich werde im Tagungshaus übernachten (Wir haben dort nur 2-Bett,
3-Bett und 4-Bett-Zimmer zur Verfügung)
( ) Ich möchte in Bielefeld vegetarisch essen.
( ) Ich habe noch folgende Anregungen für die Tagesordnung: