Die seit Jahren praktizierten Einsparungen im Hochschulbereich haben
zu katastrophalen Studienbedingungen geführt.
Völlig veraltete Lehrmittel, bis zum bersten gefüllte Hörsäle
und total überlastete Professorinnen und Professoren prägen das
Alltagsbild hessischer Hochschulen.
Inzwischen geht die Landesregierung sogar soweit, ganze Studienrichtungen
und Fachbereiche aus der Bildungslandschaft zu beseitigen. Zudem werden
zukunftsweisende Studienmodelle aus den 70er Jahren auf undemokratischen
Wegen und unreflektiert geopfert.
Finanzpolitschen Erwägungen werden als Entschuldigung für
diese Hokuspokus Bildungspolitik herangezogen.
Wir fordern daher einen vernünftigen und sinnvollen Umgang mit
den Bildungsressourcen, statt:
- der auf formale Sachzwanglogik reduzierten Politik der Hochschulentwicklungsplanung.
- der Industrialisierung der Bildung
- Diktat
Die Studierenden der GhK fordern
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die Hochschulleitung auf, die Studierenden an den aktuellen und zukünftigen
Gesprächen maßgeblich zu beteiligen. um
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sich für den Erhalt des Reformprofils einzusetzen und strukturell
schwache Fachbereiche und gruppen analog des Konzepts GhK 2002 zu stärken
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sich für den Erhalt aller Fachrichtungen und -bereiche an der GhK
einzusetzen
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sich für eine personelle und materielle Ausstattung einzusetzen, die
den tatsächlichen Studierendenzahlen gerecht wird
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sich für die Abschaffung der Gebühren für Vorbestellungen
von Büchern einzusetzen
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die Hochschulleitung und die Landespolitik auf, die Rahmenbedingungen für
die Durchsetzung der obigen Forderungen zu schaffen
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die Landespolitik auf, den aktuellen Entwurf des HHG zu überarbeiten
und insbesondere die Streichung von Studiengängen herauszunehmen
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die Landespolitik auf, sich für die universitäre Ausbildung analog
des politischen Engagements gegen Jugendarbeitslosigkeit durch Schaffung
zusätzlicher Ausbildungsplätze einzusetzen
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die Bundespolitik auf, die Zukunft des Landes statt der Generation der
Regierenden zu vertreten
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die Bundespolitik auf, die destruktive Standort-Deutschland-Debatte zu
beenden und durch das primäre Ziel „Bildung" zu ersetzen, um die Zukunft
des Landes zu schaffen
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die Bundes- und Landespolitik auf, eine gemeinsame Politik zu betreiben
und endlich Verantwortung zu übernehmen